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Deutsches Ärzteblatt

03.02.2012

Sport verbessert Gesundheit von Krebsüberlebenden
Hongkong - Die meisten Krebspatienten können nach dem Ende der Therapie gefahrlos Sport treiben. Eine Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2012; 344 doi: 10.1136/bmj.e70) dokumentiert mehrere günstige Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit.
Viele Krebspatienten klagen nach dem erfolgreichen Therapieende über Abgeschlagenheit (Fatigue), die ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Die meisten haben überdies das Gefühl sich stärker als bisher schonen zu müssen.

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Deutsches Ärzteblatt

03.02.2012

Jeder Vierte starb 2010 an Krebs
Wiesbaden - In Deutschland starben 2010 insgesamt 218.889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung, davon 118.202 Männer und 100.687 Frauen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mit. Insgesamt war eine Krebserkrankung somit für ein Viertel aller 858.768 Todesfälle in Deutschland verantwortlich.

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Deutsches Ärzteblatt

31.01.2012

Zytostatika schädigen Erbgut generationsübergreifend
Leicester - Viele Zytostatika sind mutagen. Sie schädigen nicht nur das Erbgut der Patienten. Über die Keimzellen kann die genetische Instabilität im Prinzip auch auf die nächste Generation vererbt werden, wie Experimente an Mäusen in den Proceedings of the National Academy of Sciences (2012, doi: 10.1073/pnas.1119396109) zeigen.

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Deutsches Ärzteblatt

25.01.2012

Online-Lotse soll Patienten bei Behandlungsfehlern helfen
Hamburg - Auf ihren Online-Lotsen für Patienten, die sich falsch behandelt fühlen, hat die Techniker Krankenkasse (TK) hingewiesen. Im vergangenen Jahr haben sich mehr als 4.000 Versicherte mit entsprechenden Beschwerden bei der Kasse gemeldet. “€žTypische Beispiele hierfür sind Fehldiagnosen, unzureichende Aufklärung über Risiken oder aber, dass eine Operation nicht fachgerecht durchgeführt wurde”, sagte Christian Soltau, Leiter des Referates Medizinrechte bei der TK.

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Springer Medizin

24.01.2012

Es muss nicht immer Fisch sein
Die Umweltberatung weist auf Leinöl und Nüsse als Alternative für Fisch zur Omega-3-Fettsäure-Versorgung hin.
 Nur zwei Wochen lang würden rein rechnerisch die heimischen Fischvorräte für dieses Jahr reichen. Seit dem Fischabhängigkeitstag am 15. Jänner  ist Österreich also auf Fischimporte aus der ganzen Welt angewiesen. Die Umweltberatung empfiehlt, statt Fisch mehr Leinöl, Rapsöl, Walnüsse,  Soja, Kohl, Spinat und Kohlsprossen zu essen. Denn damit erhält der  Körper die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, ohne dass die Meere leer  gefischt werden.

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Springer Medizin

24.01.2012

Paradigmenwechsel in der Schmerztherapie?
Opioide können nicht nur Schmerzen lindern, sondern bei  entsprechender Dosierung eine Gedächtnisspur für Schmerz im Rückenmark “ausradieren“ - und damit eine wichtige Ursache für chronische  Schmerzen.
Durch die hochdosierte intravenöse Gabe eines Opioids über eine Stunde  konnte die Potenzierung der Erregungsübertragung an den Synapsen  vollständig aufgehoben werden.

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Deutsches Ärzteblatt

24.01.2012

Prostatakarzinom: Dutasterid unterstützt Active Surveillance
Toronto - Bei Patienten mit einem Prostatafrühkarzinom, die sich für ein Active Surveillance entscheiden, kann eine begleitende Therapie mit dem 5-alpha Reduktase-Inhibitor (5-ARI) Dutasterid den Zeitpunkt der späteren Operation oder Strahlentherapie hinausschieben. Dies kam in einer Phase-Studie im Lancet (2012: doi: 10.1016/S0140-6736(11)61619-X) heraus.

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MEDICA

23.01.2012

Fatigue: “€žKrebspatienten leiden häufig an großer Müdigkeit"
Lähmende Müdigkeit ist wohl einem jedem schon einmal im Leben begegnet. Meist  versucht man für dieses Befinden eine harmlose Begründung zu finden: das Wetter, die Jahreszeit oder eine schlaflose Nacht. Chronische  Müdigkeit, das Fatigue-Syndrom, ist jedoch ein krankhafter Zustand, den  man durchaus ernst nehmen sollte.
MEDICA.de sprach mit Privatdozentin Susanne Singer, Mitarbeiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie am  Universitätsklinikum Leipzig, über die Erschöpfung, die das normale Maß  an Müdigkeit übersteigt. Vor allem aber über die neue Studie zu  Krebspatienten, die unter diesem Syndrom vielfach zu leiden haben.

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Journal Onkologie

18.01.2012

Prostatakrebs: Fahndung nach Tumorgenen im Urin
Die bereits 1995 an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Carl  Gustav Carus Dresden begonnenen Forschungen zum Prostatakrebs stoßen mit einer auf Patienten der Klinik beschränkten Studie in neue Dimensionen  vor. Die Wissenschaftler um Klinikdirektor Professor Manfred Wirth  setzen ihr bereits patentiertes Know-how zur Identifizierung des Erbguts von Zellen des bösartigen Prostatakrebses ein, um ein neues  Testverfahren zu entwickeln. Ziel der mehrjährigen Forschungsstudie ist es, in einer Urinprobe gleich mehrere Tumormarker auf einmal identifizieren zu können.

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Urologische Nachrichten

18.01.2012

Auf dem Weg zum Massentest
Forscher fahnden nach Prostatakrebs-Markern im Urin

Wissenschaftler der Uniklinik Dresden sind  Tumormarkern im Urin auf der Spur. Anhand ausgeschwemmter Krebszellen  wollen sie künftig Prostatakarzinome nicht invasiv aufspüren und  überflüssige Biopsien verhindern.
Die Dresdner haben bereits  Verfahren entwickelt, um die Tumormarker nachzuweisen. Jetzt untersuchen sie, ob die Analyseverfahren für ein Hochdurchsatz-Screening geeignet  sind. Wenn ja, dann soll sich eine größere Zulassungsstudie anschließen. Ziel ist die schnelle, zuverlässige und kostengünstige Untersuchung  einer großen Zahl von Proben.

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Urologische Nachrichten

17.01.2012

IQWiG-Bewertung
Cabazitaxel für bestimmte Patienten von Vorteil

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bescheinigt dem Chemotherapeutikum  Cabazitaxel einen Zusatznutzen für Männer mit metastasiertem,  hormonrefraktärem Prostatakrebs, für die Docetaxel nicht mehr infrage  kommt.
Cabazitaxel (Handelsname Jevtana®) ist seit März 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen  die übliche Hormonblockade nicht mehr wirkt und die bereits mit dem  Zytostatikum Docetaxel vorbehandelt sind. Das IQWiG hat mit dem neu  eingeführten Instrument der "frühen Nutzenbewertung" gemäß AMNOG  überprüft, ob Cabazitaxel gegenüber der bisherigen Standardtherapie  einen Zusatznutzen bietet.

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Deutsches Ärzteblatt

10.01.2012

Wie Immunzellen Krebszellen zerstören
Berlin/Duarte - Wie effektiv eine Krebstherapie mit maßgeschneiderten  Zellen des Immunsystems im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie  ist, haben Forscher vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) Berlin-Buch mit  Wissenschaftlern vom Beckman Research Institute des City of Hope  Krebszentrums in Duarte, Kalifornien, USA, untersucht.

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Journal Onkologie

09.01.2012

Abirateron: Hinweis auf beträchtlichen  Zusatznutzen für Männer mit metastasiertem hormonrefraktären  Prostatakrebs, für die Docetaxel nicht mehr in Frage kommt
Abirateron (Handelsname Zytiga®) ist seit  September 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen,  bei denen der Krebs durch eine Hormontherapie nicht mehr beeinflusst  werden kann und während oder nach einer Therapie mit dem Zytostatikum  Docetaxel weiter fortschreitet. Das Institut für Qualität und  Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen  Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Abirateron gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

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Deutsches Ärzteblatt

09.01.2012

Brandenburger Konzerte machen Prostatabiopsie erträglicher
Mit Musik geht vieles besser. Auch die angst-auslösenden Geräusche bei  bestimmten medizinischen Eingriffen lassen sich übertönen. Gute  Erfahrungen haben Urologen der Duke Universität mit Bach gemacht. In  einer von Studenten ersonnenen Studie wurden Patienten während einer  Prostatabiopsie über Kopfhörer mit den Brandenburger Konzerten  beschallt.

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Deutsches Ärzteblatt

09.01.2012

Prostatakrebs: Massen-Screening ohne Einfluss auf Sterberate
St. Louis - Auch 13 Jahre nach dem Ende einer US-Studie zum  Prostatakrebsscreening zeichnet sich kein Überlebensvorteil durch die  Früherkennung ab. Dies geht aus der aktuellen Publikation zum Prostate,  Lung, Colorectal and Ovarian Cancer Screening (PLCO) im Journal of  National Cancer Institute (JNCI 2012; doi: 10.1093/jnci/djr500) hervor.
Für viele Urologen steht fest, dass PSA-Test und digitale  rektale Untersuchung Menschen das Leben retten können. Patienten, die  sich für eine radikale Prostatektomie des Frühkarzinoms entschieden haben, sind meist der gleichen Ansicht.

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Journal Onkologie

14.12.2011

Komplementäre Tumortherapie - Modifiziertes Zitruspektin bei PSA-Rezidiv
Für Männer mit Prostatakrebs, deren PSA-Wert  trotz kurativer Operation und Strahlentherapie weiter ansteigt, gibt es  bislang nur wenige Therapieoptionen. Im Rahmen einer klinischen Studie  prüfen Wissenschaftler der Klinik für Tumorbiologie Freiburg derzeit, ob sich für diese Patienten durch die komplementäre Behandlung mit  modifiziertem Zitruspektin (MCP) eine Verbesserung der Situation  erreichen lässt. Ziel ist, das Fortschreiten der Erkrankung zu  verzögern, Metastasen zu verhindern und die Überlebenszeit zu  verlängern.

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Deutsches Ärzteblatt

07.12.2011

40 Prozent aller Krebserkrankungen vermeidbar
London - Etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich auf einen  ungesunden Lebensstil oder Umweltfaktoren zurückführen, rechnen  Epidemiologen der Stiftung Cancer Research UK in einem Supplement des  British Journal of Cancer vor. Allein ein Drittel aller  Krebserkrankungen würden durch Rauchen, ungesunde Ernährung, Alkohol und Übergewicht verursacht.

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Journal Onkologie

07.12.2011

“Kurzanleitung Tumorschmerztherapie”: Neue Broschüre des Arbeitskreises Tumorschmerz der DGSS
Der Arbeitskreis Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) hat eine “Kurzanleitung Tumorschmerztherapie“ mit Unterstützung  von Mundipharma publiziert. Die Broschüre im Kitteltaschenformat richtet sich an Ärzte, die Patienten mit einer Tumorerkrankung behandeln und  eine Orientierung zur effektiven Therapie von Tumorschmerzen suchen.  Denn rund ein Drittel von ihnen leidet bereits zum Diagnosezeitpunkt der Erkrankung an Schmerzen, in späteren Stadien sind es etwa neun von  zehn.

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Journal Onkologie

07.12.2011

Apoptose-Hemmung kann Alterung verzögern
Zellen verfügen über eine Art “Selbstmordprogramm". So viel ist aus  der Krebsforschung bekannt. Dieses als Apoptose bezeichnete Programm  tötet geschädigte Zellen ab und schützt so vor Krebsentstehung. Forscher der Max-Planck-Forschungsgruppe für Stammzellalterung an der  Universität Ulm haben jetzt erstmals gezeigt, dass Apoptose zur Alterung von Geweben führen kann. Und in alternden Geweben kommt es zu einer  Anhäufung von Zellen mit geschädigtem Erbgut.

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Journal Onkologie

07.12.2011

Adäquate Kontrolle des Therapieverlaufs und Praxiserfahrungen mit Cabazitaxel
In Deutschland ist das Prostatakarzinom mit etwa 58.000  Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Auf  dem diesjährigen DGU-Kongress in Hamburg wurde besonderes Augenmerk auf  den Stellenwert von Testosteron und PSA (Prostata-spezifisches Antigen)  im Serum als Parameter des Therapieerfolges unter LHRH-Analoga bei  Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom gelegt.

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Journal Onkologie

05.12.2011

“Mehr Wissen - mehr Lebensqualität“ für Prostatakrebspatienten
Mit dem Jahresimplantat Vantas® bietet die Firma Orion Pharma  Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom eine effektive  Hormon-Suppressionstherapie. Die Galenik des Implantats ermöglicht eine  kontinuierliche Wirkstofffreisetzung über zwölf Monate. Begleitend zu  dieser Therapie hat Orion Pharma mit “Vantas®: Das Serviceprogramm” ein  umfassendes Paket zum Thema Prostatakrebs erstellt, das  Prostatakarzinompatienten ausführlich über Krankheit, Diagnose und  Therapieoptionen informiert.

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Deutsches Ärzteblatt

29.11.2011

Ukrain: BfArM warnt vor vermeintlichem Krebsarzneimittel
Bonn - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und  Medizinprodukte (BfArM) warnt erneut vor der Anwendung von “Ukrain”. Für eine Wirkung des bis vor kurzem in der Ukraine zugelassenen  Krebsarzneimittels gebe es keine Belege, die einer wissenschaftlichen  Nachprüfung standhalten würden, heißt es in einer Mitteilung des  Instituts.

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Journal Onkologie

29.11.2011

Effektive Testosteron-Suppression korreliert mit Überlebensvorteil bei Patienten mit Prostatakarzinom
Eine permanente Androgensuppression mit  GnRH-Agonisten stellt heute den Therapiestandard beim fortgeschrittenen  Prostatakarzinom dar. Prof. Dietmar Molitor, Landau, gab zu bedenken,  dass zur Therapiekontrolle lange Zeit vor allem der PSA  (Prostata-spezifisches Antigen)-Wert im Serum bestimmt wurde. Dieser  Surrogatmarker lässt Rückschlüsse auf das Tumorwachstum und das  grundsätzliche Ansprechen auf eine Hormondeprivation zu, nicht aber auf  die Effektivität der Hormon-Absenkung. Dafür ist die Messung des  Testosterons im Serum unerlässlich.

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Urologische Nachrichten

24.11.2011

Qualitätssicherung
Erste Ergebnisse der Datenbank für PCa-Therapie

Erste Ergebnisse einer Multicenter-Studie zur  Qualitätssicherung in der operativen Prostatakrebs-Therapie unter  Leitung von Prof. Martin Schostak, Direktor der Magdeburger  Universitätsklinik für Urologie, wurden jetzt veröffentlicht.
Die bedeutendsten Ergebnisse: Männer, die wegen eines Prostatakarzinoms operiert werden müssen, sind heute im Durchschnitt 66 Jahre alt. Die  Hälfte von ihnen hat schon vor Beginn der Behandlung Erektionsprobleme  und die meisten Patienten benötigten während des chirurgischen Eingriffs weniger Bluttransfusionen als noch vor sechs Jahren.
Grundlage für die Datenerhebung ist eine deutsche Internet-Datenbank  über Prostatakrebs-Operationen, an deren Entwicklung Schostak seit sechs Jahren maßgeblich beteiligt ist. Inzwischen enthält das  Prostatakarzinom-Netzwerk medizinische Daten von mehr als 14.000 Patienten aus über 40 Urologischen Kliniken seit dem Jahr  2005. “In ihrer Art ist diese Datenbank einmalig in Europa”, so  Schostak.

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Journal Onkologie

23.11.2011

Versorgungsstrukturgesetz: Was bedeutet das für die Versorgung onkologischer Patienten?
Das vom Bundesgesetzgeber zum 01.01.2012  geplante Versorgungsstrukturgesetz (VSG) beinhaltet neben anderen  Regelungen die sog. ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV), die  insbesondere in hoch- bis überversorgten Ballungszentren wie München zu  erheblichen Verwerfungen führen kann. Unter Moderation des  niedergelassenen internistischen Onkologen Dr. Wolfgang Abenhardt (MOP  Elisenhof MVZ) nahmen am 12.10.2011 in München Vertreter aus  verschiedenen Versorgungssektoren und auch eine Patientenvertreterin  hierzu Stellung. Die Veranstaltung hatte zum Ziel, die mit dem Gesetz  möglicherweise verbundenen Probleme öffentlich zu thematisieren und zu  diskutieren.

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Journal Onkologie

23.11.2011

Multicenter-Studie zur Qualitätssicherung in der operativen Prostatakrebs-Therapie
Männer, die wegen eines Prostatakarzinoms  operiert werden müssen, sind heute im Durchschnitt 66 Jahre alt. Die  Hälfte von ihnen hat schon vor Beginn der Behandlung Erektionsprobleme  und die meisten Patienten benötigten während des chirurgischen Eingriffs weniger Bluttransfusionen als noch vor sechs Jahren.

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Springer Medizin

22.11.2011

Wann Alte von der Krebsoperation profitieren
Die Chirurgie ist nach wie vor eine wichtige Behandlungsoption  für viele Ältere Patienten mit gastrointestinaler Krebserkrankung.  Allerdings müssten bessere Möglichkeiten gefunden werden, um Kandidaten  für die Operation gezielter selektieren zu können und so die Ergebnisse  zu verbessern.

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Journal Onkologie

16.11.2011

Metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Verlängertes Überleben und verbesserte Palliation mit Abirateronacetat
Auf zwei deutschsprachigen Kongressen im  Herbst, dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)  und der Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen (DGHO), Österreichischen  und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie, die  von zentraler Bedeutung für den klinischen Alltag und die Praxis sind,  spielte die Uro-Onkologie eine wichtige Rolle. Denn 2011 konnten in der  Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms  seit langem erstmals Fortschritte erzielt werden. So steht mit  Abirateronacetat (Zytiga®) seit September der erste steroidale  Androgen-Biosynthese-Inhibitor EU-weit zur Verfügung. Seine Entwicklung  hat dazu beigetragen, dass die Pathomechanismen im fortgeschrittenen  Stadium heute völlig neu gesehen werden. Zudem wirft dies Fragen zum  künftigen Therapiealgorithmus auf.

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Deutsches Ärzteblatt

15.11.2011

Krebshilfe fordert mehr Patientenbeteiligung
Berlin - Die Patientenbeteiligung weiterzuentwickeln und auf eine stabile Finanzgrundlage zu stellen, hat die Deutsche Krebshilfe zusammen mit verschiedenen Krebs-Selbsthilfeorganisationen gefordert.  Mitte November diskutierten rund 150 Patientenvertreter in Berlin unter dem Motto “Patientenbeteiligung: Unser gutes Recht!” über Sinn  und Möglichkeiten, Patienten an Entscheidungsprozessen über das  Gesundheitswesen zu beteiligen.

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Journal Onkologie

09.11.2011

Studien zur Überlegenheit gezielter MRT-Biopsie bei Prostatakrebs
Die Urologie und die Radiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf untersuchen in zwei wissenschaftlichen Studien die Aussagefähigkeit verschiedener Prostatabiopsieverfahren.  Biopsien, d.h. Gewebeentnahmen, sind zur Diagnose des Prostatakrebses  notwendig. Prostatakrebs steht in Deutschland an der Spitze der  Krebsneuerkrankungen beim Mann. Im Fokus der Studien steht ein  MRT-gestütztes Verfahren, das eine weit größere Zielgenauigkeit der  Biopsien als im aktuellen Standardverfahren verspricht.

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Journal Onkologie

09.11.2011

Gendefekte und Krebsentstehung: Der “zweite Streich” ist entscheidend
Die Second-Hit-Hypothese zur Entstehung von  Krebs besagt, dass Zellen erst dann bösartig wuchern, wenn in ihnen  gleichzeitig mit einer ersten Genmutation auch ein zweiter Gendefekt  auftritt. Forschende der Vetmeduni Vienna und des Ludwig Boltzmann  Instituts für Krebsforschung konnten nun zeigen, dass die Art, wie  dieser genetische “zweite Streich“ geführt wird, den Verlauf der  Krankheit entscheidend beeinflussen kann. Die Ergebnisse haben direkte  Auswirkungen für die Krebstherapie, sie wurden in der aktuellen Ausgabe  der Zeitschrift “€žBlood“ veröffentlicht.

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Deutsches Ärzteblatt

09.11.2011

Prostata-OPs in US-Lehrkrankenhäusern besser
Detroit - Patienten, die sich einer radikalen  Prostatektomie unterziehen müssen, sind laut einer neuen Studie im  Journal of Urology (doi: 10.1016/j.juro.2011.06.068) in akademischen  Lehrkrankenhäusern besser aufgehoben - zumindest in den USA.
Laut der Studie folgten auf Eingriffe in Krankenhäusern, die  medizinisches Personal ausbilden, weniger postoperative Komplikationen.  Das treffe jedoch nicht generell auf alle Eingriffe oder Therapien in  solchen Häusern zu, so die Autoren vom Vattikuti Urology Institute in  Detroit.

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Ärzte Zeitung

06.11.2011

Fischöl bremst Prostatakrebs aus
Ändern Männer mit Prostatakrebs ihre Ernährung und konsumieren  mehr Omega-3-Fettsäuren, bremst dies das Wachstum der Tumorzellen.
LOS ANGELES (mut). Mit einer ungewöhnlichen Studie haben  US-Forscher aus Los Angeles nachgewiesen, dass die Ernährung das  Teilungsverhalten von Prostata-Tumorzellen beeinflusst.
Ein Team um Dr. William Aronson hat 55 Männer mit Prostatakarzinom  vier bis sechs Wochen vor der Entfernung der Drüse unterschiedliche  Mahlzeiten aufgetischt.

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MEDICA

04.11.2011

Krebszellen:  Mit Plan B zur Unsterblichkeit
Um sich unaufhörlich teilen zu können, müssen Krebszellen die abgenutzten  Enden ihrer Chromosomen immer wieder verlängern. Bei den meisten Tumoren erledigt dies die Telomerase, ein Enzym, das auf diese Aufgabe  spezialisiert ist. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum  klärten nun auf, wie einige Krebszellen die Chromosomen-Verlängerung  auch ohne Telomerase schaffen.

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MEDICA

28.10.2011

Krebs:  Forscher untersuchen Fatiguesyndrom
Etwa ein Drittel der Menschen mit Krebs fühlt sich infolge von Erkrankung  und Therapie erschöpft, schwach und abgeschlagen. Unmittelbar nach einem Krankenhausaufenthalt sind sogar 40 Prozent aller Krebspatienten von  dieser “Fatique“ genannten Begleitsymptomatik betroffen, fanden  Wissenschaftler des Universitätsklinikums Leipzig in einer Studie  heraus.

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Deutsches Ärzteblatt

27.10.2011

Broschüre zur Früherkennung von Prostatakrebs zur Kommentierung
Berlin - Bis zum 24. November 2011 wird die Broschüre “€žFrüherkennung von Prostatakrebs“ zur Öffentlichen Konsultation im Internet bereitstehen.  Darauf hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hingewiesen.

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Deutsches Ärzteblatt

27.10.2011

Mumie mit metastasiertem Prostatakarzinom
Lissabon - Archäologen betrachteten Krebs lange als eine Erkrankung des industriellen Zeitalters. Dank der Verfügbarkeit hochauflösender  Computertomographen beginnen sie ihre Ansicht zu revidieren. Im  International Journal of Paleopathology (2011; doi:  10.1016/j.ijpp. - 2011.09.002) stellen sie bei einer Ägyptischen Mumie die Diagnose eines metastasierten Prostatakarzinoms.

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Journal Onkologie

20.10.2011

Krebs: Rolle der Ernährung neu bewertet
Wie wir uns ernähren und wie aktiv wir das  Leben gestalten, wirkt sich auf das Risiko aus, später einmal an Krebs  zu erkranken. Das zeigen Forscher des Europäischen Forums für  Evidenzbasierte Prävention (EUFEP), die derzeit in Krems das Thema  Krebsprävention diskutieren. Viele der früheren Annahmen müssen im  Lichte neuer Erkenntnisse jedoch korrigiert werden, verdeutlicht der  Epidemiologe Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum.

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Journal Onkologie

19.10.2011

Abirateronacetat: Neue Therapieoption beim metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom
Die Europäische Kommission hat im September  in einem beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von  Abirateronacetat (Zytiga®) erteilt. Der erste und einzige  steroidale Androgen-Biosynthese-Inhibitor ist in Kombination mit  Prednison/Prednisolon eine neue Behandlungsoption für erwachsene Männer  mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom, deren  Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie  progredient ist.

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Deutsches Ärzteblatt

18.10.2011

Jenaer Prostatakarzinomzentrum zertifiziert
Jena - Die Deutsche Krebsgesellschaft hat dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) das Gütesiegel “Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum” verliehen. Das  bescheinigt neben der Einhaltung fachlicher Anforderungen bei der  Behandlung von Prostatakrebspatienten dem interdisziplinären Team auch  eine große Erfahrung in der Therapie dieser Tumoren.

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Deutsches Ärzteblatt

18.10.2011

Männer sind Präventionsmuffel
Bonn - Männer nehmen laut einer Umfrage weitaus seltener als Frauen an vorbeugenden Gesundheitskursen teil. Fünf von  sechs Teilnehmern an Entspannungskursen sind weiblich, wie eine  Online-Umfrage der Krankenkasse KKH-Allianz ergab, die heute in Bonn vorgestellt wurde. 3.410 Versicherte, die in den  letzten zwei Jahren an einem Präventionskurs teilgenommen hatten, wurden dafür befragt.

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Journal Onkologie

18.10.2011

Neues Onlineportal Krebs-Zweitmeinung
Zweitmeinungsdienste liegen im Trend.  Gesundheitsexperten raten Patienten seit langem zur “žzweiten Meinung”.  Dies gilt auch und insbesondere für komplexe Erkrankungen wie Krebs.  Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass gerade bei Krebserkrankungen  die erste Therapieempfehlung durch eine qualifizierte interdisziplinäre  Zweitmeinung in vielen Fällen zum Teil wesentlich geändert wurde. Doch  gerade für Patienten in ländlichen Regionen und abseits der großen  Universitätskliniken oder Krankenhäusern der Maximalversorgung war es  bislang oft schwierig und mit hohem Aufwand verbunden, an eine  qualitativ hochwertige Zweitmeinung zu gelangen.

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taz

16.10.2011

Interview mit Bremens Nuklearmedizinerin Frau Prof.Dr.med.Christiane Franzius:
Nuklearmedizinerin und Mutter Christiane Franzius
"Teilzeit wäre für mich nicht machbar"
Sie ist ein Spross der Franzius-Familie, der Bremen seine Hafentradition  verdankt, sie ist eine weltweit renommierte Radiologin und Mutter von  drei Kindern. Ihre neue Praxis wartet mit einer Weltneuheit zur  Erkennung von Krebs auf.
ZEMODI
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Deutsches Ärzteblatt

16.10.2011

Vitamin E erhöht Prostatakrebsrisiko
Cleveland - Die regelmäßige Einnahme von  Vitamin E kann einem Prostatakrebs nicht vorbeugen. Die  Abschlussergebnisse einer groß angelegten randomisierten klinischen  Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011;306: 1549-1556) zeigen sogar ein signifikant erhöhtes Risiko an.
Der Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT) war die größte jemals durchgeführte Studie zur Krebsprävention. Mehr als 35.000 Männer über 55 Jahren (Schwarze ab 50 Jahre) aus den USA, Kanada und  Puerto Rico hatten seit 2001 jeden Tag Vitamin E, Selen, eine  Kombination aus Vitamin E und Selen oder Placebo eingenommen.

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Journal Onkologie

13.10.2011

Sport gegen Krebs: Patiententag in München
Diagnose Krebs: Die Antworten der Medizin  darauf lauten Chemotherapie, Bestrahlung, Operation. Doch immer mündiger werdende Patienten wollen selbst aktiv werden und etwas für ihre  Genesung tun. Groß angelegte Studien haben inzwischen gezeigt: Sport  wirkt nicht nur vorbeugend, sondern verbessert auch nachweisbar die  Prognose der Erkrankung. Das Klinikum rechts der Isar der TU München und das Rotkreuzklinikum München planen weitere große wissenschaftliche  Studien und machen ihren Krebspatienten bereits jetzt entsprechende  Angebote.

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Springer Medizin

11.10.2011

Bewegung und Sport zur Krebsprävention
Krebsprophylaxe 2011 - was ist gesichert?
Bewegung gehört seit tausenden Generationen zum “normalen“ Verhalten von Menschen. Menschen mit “sedentary lifestyle” müssten eigentlich als  krank angesehen werden, da sie aus evolutionärer Sicht “gegen  Inaktivität” programmiert sind.

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Journal Onkologie

07.10.2011

Prostatakarzinom: Regelmäßige Überprüfung der Testosteronwerte in der LHRH-Therapie unerlässlich
Der Stellenwert von möglichst niedrigen  Testosteronwerten in der LHRH-Therapie bei Patienten mit einem  fortgeschrittenen Prostatakarzinom hat bereits eine sehr hohe Akzeptanz  erreicht. Zu diesem Fazit kamen die Experten auf dem Symposium “Neue  Erkenntnisse zur Hormonsuppression beim Prostatakarzinom” von Orion  Pharma auf dem diesjährigen DGU-Kongress in Hamburg. Um eine vorzeitige  Krankheitsprogression zu verhindern, müssen die Testosteronwerte  dauerhaft und zuverlässig auf Kastrationsniveau (< 20 ng/dl) gesenkt  werden. Zur Überprüfung der Therapieeffizienz sollte der  Testosteronspiegel regelmäßig kontrolliert werden. Eine aktuelle  Langzeitstudie mit dem Histrelin Jahresimplantat Vantas® zeigt, wie  zuverlässig diese Therapie die Testosteronwerte unter 20ng/dl senkt.

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Journal Onkologie

29.09.2011

Dresdner Forscher entwickeln neue Kombinationstherapie gegen Prostatakrebs
Während das Prostatakarzinom in frühen  Stadien als heilbar gilt, ist die Prognose mit weiterem Fortschreiten  der Erkrankung schlecht. Durch die Kombination einer neuartigen  molekularen Therapie mit der bereits seit Jahrzehnten etablierten  Strahlentherapie wollen Forscher am Uniklinikum Dresden eine neue  Behandlungsmethode entwickeln. Als molekularen Angriffspunkt haben sie  einen Eiweißstoff ausgewählt, der auf der Oberfläche von Krebszellen  vorkommt: das erst vor kurzem entdeckte “Neuropilin-2”. Wird dieses  Eiweiß in seiner Funktion blockiert, kann die Strahlung den Tumor besser angreifen.

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Deutsches Ärzteblatt

27.09.2011

Knochenmetastasen: Radium-223 verlängert Lebenszeit bei Prostatakrebs
London - Das radioaktive Nuklid Radium-223, das wie Kalzium im Knochen eingebaut wird, kann dort Metastasen erfolgreich bekämpfen. In einer Phase-III-Studie konnte das Präparat Alpharadin die Überlebenszeit von Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakrebs  (CRPC) um fast 3 Monate verlängern. Der Hersteller will im nächsten Jahr eine Zulassung beantragen.

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MEDICA

20.09.2011

Bildgebung:  Neue Technik macht Krebszellen während OP sichtbar
Mit Laserlaserlicht und drei Kameras machen Wissenschaftler von der  Technischen Universität München, Helmholtz Zentrum München und  Universität Groningen auch kleine Krebszellherde sichtbar, die ein  Chirurg bei einer Operation leicht übersehen kann.

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MEDICA

15.09.2011

IGeL: Was nutzt den Patienten?
IGeL sind Ärztliche Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der  gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Auf wissenschaftlicher Basis  wurden sie jetzt in einem HTA-Bericht betrachtet (Health Technology  Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und  Technologien). Die Autoren untersuchen, welche Daten zu IGeL im  ambulanten Bereich vorliegen und welche Aspekte damit verbunden sind.  Keinen Nutzen für Patienten finden sie für die beiden häufigsten IGeL:  das Screening auf Grünen Star und das vaginale Ultraschall-Screening  (VUS) auf Eierstock-/Gebärmutterkrebs. Den vollständigen HTA-Bericht  finden Sie kostenfrei beim DIMDI.

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Journal Onkologie

14.09.2011

Forscher entwickeln neue Kombinationstherapie gegen Prostatakrebs
Während das Prostatakarzinom in frühen  Stadien als heilbar gilt, ist die Prognose mit weiterem Fortschreiten  der Erkrankung schlecht. Durch die Kombination einer neuartigen  molekularen Therapie mit der bereits seit Jahrzehnten etablierten  Strahlentherapie wollen Forscher am Uniklinikum Dresden eine neue  Behandlungsmethode entwickeln. Als molekularen Angriffspunkt haben sie  einen Eiweißstoff ausgewählt, der auf der Oberfläche von Krebszellen  vorkommt: das erst vor kurzem entdeckte “Neuropilin-2”. Wird dieses  Eiweiß in seiner Funktion blockiert, kann die Strahlung den Tumor besser angreifen.

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Journal Onkologie

14.09.2011

Prostatakrebs: MikroRNAs könnten Hinweise auf die Aggressivität des Tumors geben
Das Prostatakarzinom ist die häufigste  Krebserkrankung der Männer in Deutschland. Ein erheblicher Anteil der  Tumore muss wegen des langsamen Wachstums und des geringen  Metastasierungspotenzials nicht behandelt werden. Der andere Teil  erweist sich unter Umständen jedoch als sehr aggressiv und führt ohne  Eingriff schnell zum Tod des Patienten. Die Abschätzung, wie sich der  Tumor verhalten wird, ist derzeit schwierig. In einem  Kooperationsprojekt sind Prof. Bernd Wullich an der Uniklinik Erlangen  und Prof. Friedrich Grässer am Uniklinikum des Saarlandes auf der Suche  nach Biomarkern, die eine frühzeitige Prognose des Wachstumsverhaltens  der Tumoren ermöglichen.

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Journal Onkologie

13.09.2011

Konsultationsfassung online: Aktualisierung der S3-Prostatakarzinom-Leitlinie
Prostatakrebspatienten nach dem aktuellsten  Stand der Wissenschaft behandeln: Fast genau zwei Jahre nach ihrer  Veröffentlichung wird die “€žInterdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3  zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des  Prostatakarzinoms“ nun bereits aktualisiert.

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Deutsches Ärzteblatt

13.09.2011

Fischölkapseln könnten Chemotherapie behindern
Utrecht - Tumorstammzellen können sich durch  die Bildung von Fettsäuren vor dem Angriff von Zytostatika wehren. Laut  einer Studie in Cancer Cell (2011; 20: 370-83) handelt es sich um die  gleichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die auch in Fischöl-Kapseln  enthalten sind. Die Autoren warnen deshalb Krebspatienten vorsorglich vor deren Einnahme.

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Deutsches Ärzteblatt

13.09.2011

Bisphosphonate: FDA-Gutachter regen “drug holiday” an
Washington - Die Therapie mit Bisphosphonaten  wurde in den letzten Jahren mit Osteonekrosen des Kiefers, atypischen  Femurfrakturen und Ösophaguskarzinomen in Verbindung gebracht. Alle drei Risiken sind nach Ansicht der US-Arzneibehörde FDA in der  Hauptindikation, der Prävention von osteoporotischen Frakturen,  allenfalls von untergeordneter Bedeutung.

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Journal Onkologie

07.09.2011

Zytiga® (Abirateronacetat) erhält Zulassung der EU zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms
Janssen-Cilag International NV gab am 7.  September 2011 bekannt, dass die Europäische Kommission in einem  beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von Zytiga®  (Abirateronacetat), dem ersten und einzigen steroidalen  Androgen-Biosynthese-Inhibitor, erteilt hat. Zytiga® ist indiziert in  Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des  metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) bei  erwachsenen Männern, deren Erkrankung während oder nach einer  Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft [1].

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Journal Onkologie

07.09.2011

Was kostet Prostatakrebs? Kosten der Krebsfrüherkennung und Krebstherapie
Das diesjährige Symposium der gemeinnützigen  Stiftung Männergesundheit auf dem Urologie-Kongress in Hamburg widmet  sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Früherkennung und Behandlung  von Prostatakrebs:
 "Die Ökonomie des Prostatakarzinoms"
Donnerstag, 15. September 2011, 8:30-10:00 Uhr
Congress Center Hamburg, Saal G-1

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BIERMANN MEDIZIN

01.09.2011

Verbesserte Kontinenz nach Prostatektomien
Kontinenzprobleme treten häufig nach Prostata-Entfernungen auf. Die Hamburger Martini-
Klinik an der Uni Hamburg-Eppendorf (UKE) hat jetzt ein neues Verfahren entwickelt.
Hierbei soll sich der Zeitraum bis zum Wiedererlangen der Kontinenz verkürzen.
Durch die neue Methode sollen die meisten Männer schon nach der Operation die
vollständige Kontrolle über ihre Blasenfunktion zurückerhalten. Somit kann die
Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert werden.

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Journal Onkologie

30.08.2011

Strahlentherapie: Moderner Beschleuniger ermöglicht höheren Komfort für Patienten
Kürzere Bestrahlungszeiten, verbesserte  Genauigkeit und höchste Leistungsfhigkeit - mit einem neuen  Beschleuniger bietet die Strahlentherapie am Universitätsklinikum  Münster (UKM) modernste Behandlungsmöglichkeiten für Patienten. Am 8.  August wurde der erste Patient mit dem neuartigen Gerät der Firma VARIAN bestrahlt.

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Journal Onkologie

19.08.2011

Forschungsprojekt nutzt Magnetresonanz-Tomographie (MRT) in der Diagnostik von Brust- und Prostata-Karzinomen
Hinter dem Kürzel “IuK & Gender Med.NRW” verbirgt sich ein Wettbewerb der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.  Wie die Fachhochschule Gelsenkirchen jetzt erfuhr, geht von den  insgesamt 17 Millionen Euro Landes- und EU-Fördergeld für Projekte der  Informations- und Kommunikationstechnik im Umfeld des Gesundheitswesens  rund eine viertel Million Euro nach Gelsenkirchen und in die Förderung  eines Projektes von Prof. Dr. Heinrich Martin Overhoff. Der Arzt und  Ingenieur im Fachbereich Physikalische Technik nutzt sie im Rahmen eines Millionen-Projektes, bei dem ein Kernspintomographiegerät  kontinuierlich Bilder liefern soll, während der Radiologe Gewebeproben  aus der weiblichen Brust oder der Prostata entnimmt, um  Krebserkrankungen zu diagnostizieren.

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Journal Onkologie

18.08.2011

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom - was ist möglich, was können wir erwarten?
Eine Androgendeprivation beim  fortgeschrittenen, metastasierten Prostatakarzinom ist sehr effektiv. Im Verlauf der Erkrankung kommt es jedoch zu einem Verlust der  Androgensensitivität, was zeitlich individuell sehr unterschiedlich sein kann. PD Dr. Margitta Retz, München, stellte während eines  Journalistenworkshops an der Urologischen Klinik am Klinikum rechts der  Isar aktuelle und möglicherweise zukünftige Vorgehensweisen nach  PSA-Progress trotz sekundärer Hormonmanipulation vor.

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Deutsches Ärzteblatt

11.08.2011

Neuer Biomarker zur Prostatadiagnose entdeckt
Cincinnati - Ein neuer Biomarker, der auf einer DNA-Probe aus dem Blut basiert, könnte eine mögliche Ergänzung zu dem  Prostata spezifischen Antigen (PSA) darstellen. Dieser Überzeugung sind  Wissenschaftler um Tianying Wu von der University of Cincinnati. Sie  veröffentlichten ihre Ergebnisse im British Journal of Cancer  (doi:10.1038/bjc.2011.143).

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Journal Onkologie

08.08.2011

Sport steigert Erfolg der Tumortherapie
Patienten, die gegen Krebs behandelt werden,  sollten zweieinhalb Stunden pro Woche Sport betreiben. Zu diesem  Ergebnis ist eine Studie von Macmillan Cancer Support gekommen. Der  Ruhe-Ansatz, demnach man es nach der Behandlung erst langsam angehen  sollte, ist demnach bereits überholt. Forschungen zeigen, dass Sport das Risiko an Krebs zu sterben verringern und die Nebenwirkungen der  Behandlung verringern kann. Das britische Department of Healthempfiehlt  dabei, lokale Angebote zu nützen.

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Journal Onkologie

05.08.2011

Krebsforschung: Über das Immunsystem die Gefäßneubildung unterbinden
Wenn ein Tumor wächst, kurbelt er die Bildung von neuen Blutgefäßen an, die ihn versorgen sollen. Ein Forscherteam um Dr. Harald Langer an der Universität Tübingen will diese Tatsache  nutzen, um das Tumorwachstum zu hemmen. Durch eine gezielte Regulation  der Gefäßneubildung soll dem Tumor sprichwörtlich der Saft abgedreht  werden. Den entscheidenden Hebel dazu wollen die Wissenschaftler mit dem sogenannten Komplementsystem ansetzten - einem Teil der angeborenen  Immunabwehr. Die Proteine dieser Signalkette unterstützen den Körper in  erster Linie im Kampf gegen Infektionen. Sie scheinen in diesem  Zusammenhang aber auch Einfluss auf die Gefäßneubildung zu nehmen.

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Journal Onkologie

05.08.2011

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Zulassungsempfehlung für Abirateron
Janssen-Cilag gab bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medical Products for Human Use,  CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur, EMA, eine positive  Zulassungsempfehlung für den Androgen-Biosynthese-Inhibitor  Abirateron-Acetat in einem beschleunigten Revisionsverfahren erteilt  hat. Die empfohlene Indikation lautet: Abirateron-Acetat ist indiziert  mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des metastasierten  kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei erwachsenen Männern, deren  Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie  progredient ist.

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Informationsdienst Wissenschaft

05.08.2011

Dem Tumor den Saft abdrehen: Über das Immunsystem lässt sich die Gefäßneubildung unterbinden
Wenn ein Tumor wächst, kurbelt er die Bildung von neuen Blutgefäßen an,  die ihn versorgen sollen. Ein Forscherteam um Dr. Harald Langer an der  Universität Tübingen will diese Tatsache nutzen, um das Tumorwachstum zu hemmen. Durch eine gezielte Regulation der Gefäßneubildung soll dem  Tumor sprichwörtlich der Saft abgedreht werden. Den entscheidenden Hebel dazu wollen die Wissenschaftler mit dem sogenannten Komplementsystem  ansetzten - einem Teil der angeborenen Immunabwehr. Die Proteine dieser  Signalkette unterstützen den Körper in erster Linie im Kampf gegen  Infektionen. Sie scheinen in diesem Zusammenhang aber auch Einfluss auf  die Gefäßneubildung zu nehmen.

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lifeline

05.08.2011

Alternative Therapien
Übersicht über unkonventionelle Therapien

Alternative Therapien sind  Behandlungsmethoden, die als Alternative oder Ergänzung zur sogenannten  Schulmedizin betrachtet werden. Krebspatienten suchen oft danach, um  selbst aktiv etwas für ihr Befinden zu tun.

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BIERMANN MEDIZIN

04.08.2011

Prostatakrebs
Versorgungsstudie vergleicht Therapieoptionen

Mithilfe einer bundesweiten Studie soll erstmals nach den Maßstäben der  evidenzbasierten Medizin verglichen werden, ob eine der vier geeigneten  Alternativen bei der Behandlung des lokal begrenzten Prostatakrebses den anderen überlegen oder unterlegen ist.

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BIERMANN MEDIZIN

04.08.2011

Steffens: "Hoffnungsschimmer"
Neuer Test zur Früherkennung von Prostata-Krebs

Mit einem neuartigen Testverfahren soll Prostatakrebs in Zukunft  wesentlich zuverlässiger diagnostiziert werden können als bisher.  Dadurch könnten fehlerhafte Diagnosen und unnötige Operationen  verhindert werden.

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© Treffpunkt Prostatakrebs Bremen 2012

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