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.2012

Aktualisierungsstand dieser Seite: 10.10.2009

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Früherkennung

Siehe auch --> Diagnostik/PSA!

Beste Chancen
Die Früherkennung von Prostatakrebs
Von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Herbert Rübben, Priv.-Doz. Dr. med.Hans-Joachim Luboldt Jährlich sterben in Deutschland 13.000 Männer an einem Prostatakarzinom. In den USA ist diese Erkrankung mittlerweile die häufigste Todesursache in der männlichen Bevölkerung. Ein großer Teil dieser Erkrankten hätte durchaus erfolgreich behandelt werden können: Patienten mit lokal begrenzten Prostatakarzinomen in frühen Stadien sind inzwischen nahezu ausnahmslos heilbar. Bedingung ist jedoch eine frühe Erkennung und Behandlung der Tumorerkrankung.
 

Nur konsequent durchgeführte Früherkennungsuntersuchungen, die sowohl auf
eine digital-rektale Untersuchung als auch auf eine sorgfältige Bestimmung
des PSA-Werts (prostataspezifisches Antigen) zurückgreifen, ermöglichen eine
hohe Wahrscheinlichkeit der Entdeckung des Prostatakarzinoms.

Früherkennung des Prostatakarzinoms
PSA-Test nur nach Aufklärung und
Einwilligung des Patienten
Da das fortgeschrittene Prostatakarzinom nicht heilbar ist und es keine effektive Prävention gibt, ist die Früherkennung des Prostatakarzinoms im organbegrenzten Stadium Grundvoraussetzung für eine kurative Therapie.

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Herbert Rübben, Priv.-Doz. Dr. med.Hans-Joachim Luboldt
Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 24 11. Juni 2004

Stellenwert der PSA-Bestimmung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms
Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) wird zunehmend zur Früherkennung des Prostatakarzinoms eingesetzt. Es konnte gezeigt werden, dass durch die PSA-Bestimmung mehr Tumoren in früheren Stadien erkannt werden als mit der digitalen rektalen Palpation. Ob die PSA-Bestimmung die Mortalität des Prostatakarzinoms senkt, wird zurzeit in verschiedenen Studien untersucht. Allerdings können auch benigne oder entzündliche Veränderungen der Prostata zu einer Erhöhung der PSA-Serumkonzentration führen. Aufgrund dieser geringen Spezifität sind verschiedene Methoden zur Testoptimierung wie altersadjustierte PSA-Werte, PSA-Dichte, PSA-Übergangszonendichte und PSA-Anstiegsgeschwindigkeit beschrieben worden. In der vorliegenden Arbeit wird der Stellenwert der PSA-Isoformen für die Früherkennung des Prostatakarzinoms kritisch gewertet. Das Verhältnis von freiem PSA zu Gesamt-PSA (Prozent-f-PSA) ist bei Männern mit einem Prostatakarzinom (PCa) erniedrigt (12, 21). Die Bestimmung der PSA-Ratio verbessert die Testspezifität, allerdings existieren keine einheitlichen Grenzwerte.
Urologische Klinik (Chefarzt: Prof. Dr. med. Peter Hammerer), Städtisches Klinikum Braunschweig; Urologische Universiättsklinik (Direktor: Prof. Dr. med.Stefan Loening), Charité Berlin
Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 26 25. Juni 2004

DISKUSSION
zu dem Beitrag Serie: Früherkennung des Prostatakarzinoms PSA-Test nur nach Aufklärung und Einwilligung des Patienten von Priv.-Doz. Dr. med. Hans-Joachim Luboldt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Herbert Rübben in Heft 24/2004
Interdisziplinäre Betreuung
Dr. med. Felix Momm Klinik für Strahlenheilkunde Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau Robert-Koch-Straße 3; 79106 Freiburg

Aufklärung vor PSA-Bestimmung
Dr. med. Tobias Gramann Rheinweg 107; 53129 Bonn E-Mail: tobiasgramann@gmx.de

Schlusswort
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Herbert Rübben Urologische Klinik und Poliklinik Universität Essen Hufelandstraße 55; 45122 Essen

Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 51–52 20. Dezember 2004

Stellungnahme des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin
(DNEbM e.V.) zu Forderungen nach Einführung eines PSA.Screenings

Maßnahmen zur Früherkennung von Krebskrankheiten genießen eine hohe Wertschätzung. In der Diskussion spielen Vermutungen über ihren Nutzen eine vorrangige Rolle, das Schadenspotenzial wird häufig nicht wahrgenommen. Auch in der derzeitigen Diskussion um die Einführung einer neuen Früherkennungsmaßnahme zur Entdeckung von Prostatakrebs durch die Messung des prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut ist dieses Missverhältnis festzustellen.
www.ebm-netzwerk.de

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Krebsvorsorge - (k)ein Tabu für echte Männer?
Die Prostata ist die Drüse im Körper des Mannes, welche für die Bildung des Sekretes, das für die Beweglichkeit der Samenfäden verantwortlich ist, zuständig ist. Sie umschließt unterhalb des Blasenausgangs die Harnröhre und wird auch Vorsteherdrüse genannt. Insbesondere ältere Männer leiden unter einer krankhaften Veränderungen der Prostata. Fast jeder zweite Mann ab 50 ist hiervon betroffen.
Vorsorge - auch für Männer gut!

Prostatakarzinom: Früherkennung möglich
Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Jährlich steigt die Zahl der Erkrankten. Eine effektive Diagnostik mit modernen Labormethoden kann jedoch zur früheren Erkennung beitragen und damit Leben retten.

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letztes Update: 30.05.2005

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