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Stellenwert der PSA-Bestimmung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) wird zunehmend zur Früherkennung des Prostatakarzinoms eingesetzt. Es konnte gezeigt werden, dass durch die PSA-Bestimmung mehr Tumoren in früheren Stadien erkannt werden als mit der digitalen rektalen Palpation. Ob die PSA-Bestimmung die Mortalität des Prostatakarzinoms senkt, wird zurzeit in verschiedenen Studien untersucht. Allerdings können auch benigne oder entzündliche Veränderungen der Prostata zu einer Erhöhung der PSA-Serumkonzentration führen. Aufgrund dieser geringen Spezifität sind verschiedene Methoden zur Testoptimierung wie altersadjustierte PSA-Werte, PSA-Dichte, PSA-Übergangszonendichte und PSA-Anstiegsgeschwindigkeit beschrieben worden. In der vorliegenden Arbeit wird der Stellenwert der PSA-Isoformen für die Früherkennung des Prostatakarzinoms kritisch gewertet. Das Verhältnis von freiem PSA zu Gesamt-PSA (Prozent-f-PSA) ist bei Männern mit einem Prostatakarzinom (PCa) erniedrigt (12, 21). Die Bestimmung der PSA-Ratio verbessert die Testspezifität, allerdings existieren keine einheitlichen Grenzwerte. Urologische Klinik (Chefarzt: Prof. Dr. med. Peter Hammerer), Städtisches Klinikum Braunschweig; Urologische Universiättsklinik (Direktor: Prof. Dr. med.Stefan Loening), Charité Berlin Deutsches Ärzteblatt Jg. 101 Heft 26 25. Juni 2004

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